Leistungen

Ambulante gynäkologische Operationen

MVZ Frauenärzte am Bürgerpark | Ansbach

Ambulante Operationen des MVZ Deine Frauenärzte Mittelfranken

Viele gynäkologische Eingriffe können heute sicher und schonend ambulant durchgeführt werden. Das bedeutet für Sie: Sie kommen am Tag der Operation in die Praxis oder das Operationszentrum und kehren nach einer Erholungsphase noch am selben Tag in Ihre vertraute Umgebung zurück.

Ihre Sicherheit steht an erster Stelle

Vor jedem ambulanten Eingriff prüfen wir sorgfältig, ob diese Form der Operation für Sie geeignet ist. Sie erhalten eine umfassende Aufklärung über Ablauf, Narkose, mögliche Risiken und die Nachsorge.

Die Operationen führen wir in enger Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Anästhesistinnen und Anästhesisten durch. Moderne Verfahren und hohe Qualitätsstandards sorgen für eine sichere und persönliche Betreuung.

Die anästhesiologische Betreuung erfolgt durch unser eigenes Anästhesieteam aus der Filiale MVZ Deine Frauenärzte in Rothenburg. Weitere Informationen zur Anästhesie finden Sie auf unserer Leistungsseite für Anästhesie.

Vorteile ambulanter Operationen

  • Kurzer Aufenthalt am Operationstag
  • Erholung in vertrauter häuslicher Umgebung
  • Keine stationäre Krankenhausaufnahme
  • Persönliche Betreuung vor und nach dem Eingriff
  • Schnelle Wiedereingliederung in den Alltag

Voraussetzungen für eine ambulante Operation

Damit eine ambulante Operation für Sie sicher verläuft, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie benötigen eine volljährige Begleitperson, die Sie nach dem Eingriff abholt und sicher nach Hause bringt.
  • Nach einer Narkose dürfen Sie für 24 Stunden kein Fahrzeug führen.
  • In den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff sollte eine erwachsene Person bei Ihnen erreichbar sein.
  • Patientinnen ab dem 50. Lebensjahr benötigen vor der Operation eine hausärztliche Untersuchung mit aktuellem internistischem Befund. Dazu gehören in der Regel eine Blutuntersuchung sowie, je nach Alter, Vorerkrankungen und Empfehlung des Hausarztes oder der Anästhesie, gegebenenfalls ein aktuelles EKG.
  • Bitte informieren Sie uns über regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien und relevante Vorerkrankungen.

Vor der Operation

Vor jedem Eingriff führen wir eine persönliche Untersuchung und Beratung durch. Dabei klären wir:

  • Die medizinische Notwendigkeit der Operation
  • Mögliche Behandlungsalternativen
  • Den Ablauf des Eingriffs
  • Die Narkoseform
  • Wichtige Verhaltensregeln vor und nach der Operation

Bitte bringen Sie vorhandene Befunde, eine aktuelle Medikamentenliste und gegebenenfalls Voruntersuchungen zum Beratungstermin mit.

Nach der Operation

Nach dem Eingriff bleiben Sie zunächst in unserer Betreuung zur Überwachung. Sobald Sie sich wohl fühlen und die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie in Begleitung nach Hause gebracht werden.

Wir informieren Sie ausführlich über die weitere Nachsorge und sind bei Fragen für Sie da.

Terminvereinbarung

Wenn Sie sich über die Möglichkeiten einer ambulanten gynäkologischen Operation informieren möchten, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin. Gemeinsam besprechen wir, welche Behandlung für Ihre individuelle Situation geeignet ist.

Unser operatives Leistungsspektrum

Wir bieten ein breites Spektrum ambulanter gynäkologischer Operationen an. Ob ein Eingriff für Sie ambulant infrage kommt, klären wir im persönlichen Beratungsgespräch.

Eingriffe an der Gebärmutter

  • Ausschabung der Gebärmutter (Abrasio / Kürettage)
  • Ausschabung bei Fehlgeburt (Abortabrasio)
  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), diagnostisch oder operativ
  • Hysteroskopie mit Ausschabung (HSK / Abrasio)
  • Entfernung von Polypen oder auffälligem Gewebe
  • Endometriumablation zur Behandlung starker Regelblutungen
  • Entfernung einer intrauterinen Spirale bei festsitzender oder schwer entfernbarer Lage (Lost IUP) in Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Eröffnung einer Zervixstenose zur Wiederherstellung des Zugangs zur Gebärmutterhöhle in Vollnarkose oder Lokalanästhesie

Eingriffe am Gebärmutterhals

  • Konisation (Entfernung eines kegelförmigen Gewebestücks des Gebärmutterhalses bei Zellveränderungen) in Vollnarkose oder Lokalanästhesie

Eingriffe an Vulva und äußeren Genitalien

  • Biopsien der Vulva zur Abklärung auffälliger Hautveränderungen in Vollnarkose oder Lokalanästhesie

Eingriffe an der Haut

  • Entfernung von Endometrioseherden im Nabel- oder Narbenbereich in Vollnarkose oder Lokalanästhesie

Behandlung von Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz

  • Botox-Behandlung der Harnblase bei Dranginkontinenz oder überaktiver Blase in Lokalanästhesie
  • Einlage spannungsfreier Bänder (TOT- oder TVT-Band) zur operativen Behandlung der Belastungsinkontinenz in Vollnarkose oder Lokalanästhesie

Bauchspiegelungen (Laparoskopie)

  • Diagnostische Laparoskopien zur Abklärung gynäkologischer Beschwerden
  • Operative Laparoskopien, beispielsweise bei Zysten, Endometriose oder Verwachsungen
  • Chromopertubation (Chromo) zur Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit, insbesondere im Rahmen der Kinderwunschdiagnostik
  • Portentfernung nach abgeschlossener Therapie oder bei medizinischer Indikation
  • Sterilisation der Frau mittels Bauchspiegelung

Individuelle Beratung

Jede Operation erfordert eine sorgfältige Abklärung und individuelle Planung. Gerne beraten wir Sie ausführlich zu den für Sie geeigneten Behandlungsmöglichkeiten, zum Operationsablauf sowie zur Vor- und Nachsorge.

Kontakt

Bei weiteren Fragen oder zur Terminvereinbarung sind wir für Sie da:

Telefon: 0981 421000 E-Mail: op@frauenaerzte-ansbach.de


Häufige Fragen zu ambulanten gynäkologischen Operationen

Eine Operation wirft Fragen auf. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Punkte rund um Ablauf, Sicherheit und Erholung.

Wie läuft eine ambulante Operation ab?

Am Operationstag kommen Sie nüchtern in unsere Praxis oder das Operationszentrum. Nach der Vorbereitung und einem Gespräch mit der Anästhesie erfolgt der geplante Eingriff in Vollnarkose oder Regionalanästhesie.

Nach der Operation werden Sie in einem Aufwachbereich überwacht, bis Sie ausreichend stabil sind. Anschließend dürfen Sie noch am selben Tag in Begleitung nach Hause gehen.

Was bedeutet nüchtern?

Nüchtern bedeutet, für 6 Stunden auf feste Nahrung und für 2 Stunden auf klare Flüssigkeiten ohne Kohlensäure zu verzichten. Bitte vermeiden Sie längeres Fasten oder Dursten, vor allem im Sommer, da dies Ihre Narkosetoleranz negativ beeinflusst. Ein paar Schlucke eines süßen, klaren, kohlensäurefreien Getränks (zum Beispiel Apfelsaft) etwa 3 Stunden vor der Operation sind hilfreich.

Ist eine ambulante Operation sicher?

Ja. Bei geeigneter Indikation und guter Vorbereitung sind ambulante Operationen sehr sicher. Alle Eingriffe erfolgen nach modernen medizinischen Standards und in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anästhesieteams.

Vor der Operation prüfen wir sorgfältig, ob ein ambulanter Ablauf für Sie geeignet ist.

Welche Narkose wird verwendet?

Je nach Eingriff erfolgt die Operation in der Regel in einer kurzen Vollnarkose oder Analgosedierung. In bestimmten Fällen sind auch regionale Betäubungsverfahren möglich. Die Entscheidung treffen Anästhesie und Operateur nach individueller Untersuchung und Aufklärung.

Habe ich nach der Operation Schmerzen?

Leichte bis mäßige Schmerzen oder ein Ziehen im Operationsgebiet sind nach manchen Eingriffen normal. Diese lassen sich in der Regel gut mit Schmerzmitteln behandeln. Sie erhalten von uns einen individuellen Schmerzplan für die Zeit nach der Operation.

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit hängt stark vom Eingriff ab:

  • Kleine Eingriffe (z. B. Abrasio, Hysteroskopie): meist wenige Tage
  • Mittlere Eingriffe (z. B. Konisation, Inkontinenzoperationen): etwa 1 bis 2 Wochen
  • Laparoskopische Eingriffe: je nach Befund 1 bis 3 Wochen oder länger
  • Gebärmutterentfernung: 4 bis 6 Wochen
  • Beckenbodenoperation: 6 bis 8 Wochen

Die voraussichtliche Dauer besprechen wir individuell mit Ihnen.

Was muss ich nach der Operation beachten?

Nach dem Eingriff sollten Sie sich körperlich schonen. Für mindestens 24 Stunden dürfen Sie nicht selbst Auto fahren oder Maschinen bedienen. Wir empfehlen zudem, sich in den ersten 24 Stunden begleiten zu lassen.

Nehmen Sie sich beim Aufstehen oder bei Lagewechseln vom Liegen ins Sitzen genügend Zeit, damit Ihr Kreislauf sich anpassen kann.

Duschen ist in der Regel am selben Tag möglich. Vollbäder, Sauna und Schwimmbad sollten Sie zum Infektionsschutz für 2 bis 4 Wochen meiden.

Körperliche Belastung können Sie schrittweise und nach Ihrem persönlichen Befinden wieder aufnehmen. Konkrete Empfehlungen erhalten Sie im Beratungsgespräch und bei der Entlassung.

Geschlechtsverkehr sollte je nach Eingriff für einige Tage bis Wochen vermieden werden. Auch hier erhalten Sie eine individuelle Beratung und Empfehlung. Als Faustregel gilt: bei aktiver Blutung, vaginaler Sekretion oder einer Naht in der Scheide für 6 Wochen.

Wer darf mich nach Hause begleiten?

Nach einer Vollnarkose oder Analgosedierung benötigen Sie eine volljährige Begleitperson, die Sie abholt und sicher nach Hause bringt. In den ersten 24 Stunden nach der Operation sollte eine erwachsene Person für Sie erreichbar und unterstützend verfügbar sein.

Bei einer Lokalanästhesie ist eine Begleitung nicht zwingend erforderlich, je nach persönlichem Empfinden aber möglich und sinnvoll.

Was muss ich vor der Operation beachten, wenn ich über 50 Jahre alt bin oder Vorerkrankungen habe?

Patientinnen ab dem 50. Lebensjahr oder mit bestimmten Vorerkrankungen benötigen im Vorfeld eine aktuelle hausärztliche Untersuchung inklusive Blutwerten und gegebenenfalls EKG. Was für Sie persönlich gilt, besprechen wir im Beratungsgespräch.

Wann kann ich wieder duschen oder baden?

Duschen ist je nach Eingriff meist nach kurzer Zeit wieder möglich. Vollbäder, Schwimmbad oder Sauna sollten erst nach vollständiger Wundheilung erfolgen. Siehe auch „Was muss ich nach der Operation beachten?".

Wann sollte ich mich nach der Operation melden?

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie folgende Symptome bemerken:

  • Stärkere oder zunehmende Schmerzen
  • Fieber
  • Ungewöhnliche Blutungen
  • Rötung oder Schwellung im Operationsgebiet
  • Allgemeines Krankheitsgefühl

Sollten schwere, nicht aufschiebbare Komplikationen auftreten, erreichen Sie uns über den Notfallkontakt, den Sie nach dem Eingriff ausgehändigt bekommen. Zu den Geschäftszeiten ist die übliche Telefonnummer für Sie da. Sollten Sie Schwierigkeiten haben durchzukommen, schreiben Sie uns gerne eine Mail an op@frauenaerzte-ansbach.de mit Ihrem Anliegen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die meisten medizinisch notwendigen Eingriffe werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Sterilisationen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen. Individuelle Fragen klären wir gerne im persönlichen Gespräch.

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